London, Part I
So: ca. 5 Minuten habe ich jetzt Zeit, um meine ersten Eindrücke von Englands Hauptstadt zusammen zu fassen - abseits von den Standardreiseführerimpressionen wie Buckingham Palace inkl. Wachablösung, Tate Modern, Westminster, Big Ben, London-Eye und Strip-Poker mit der Queen.
Hier also die Dinge, die mir bislang aufgefallen sind als “Speedpost”:
- Auf der Rolltreppe steht man trotz hartnäckigem Linksverkehr (auch bei den Fussgängern) rechts und geht links: inkonsequent!
- Öffentliche Toiletten gibt’s kaum
- Öffentliche Mülleimer noch seltener
- Wenn der Engländer sich bzgl. Verkehrsführung anpassen würde, wären Autos hier viel billiger
- Engländer können nicht nur nicht kochen, nein Sie können auch nicht essen
- London ist gar nicht so groß: Bereits im Bus vom Flughafen trifft man “alte” Bekannte
- In der Bahn bietet man alten Damen keinen Sitzplatz an
- Im Bus auch nicht
- In der Rush-hour muss man nicht laufen - man lässt sich einfach treiben und kommt immer am Leicester Square ‘raus
- Viele Japaner werden beim Bilderanschauen einen rätselhaften blonden jungen Mann mit philosophischem Blick bemerken
- Man wird bei der Strassenüberquerung darauf hingewiesen, in welche Richtung man zu schauen hat
- Die Erfahrung beim Bau sanitärer Anlagen ist hier weitgehend beschränkt
- Mein Englischabitur ist jetzt schon neun Jahre her
- Doppelverglasung ist unverbreitet
- In London scheint die Sonne (ich weiss ja nicht, in welchem London IHR immer wart…)
Time’s up - Mehr und Hochwertigeres bei mehr Zeit!