Wenn Workaholics Urlaub haben
Gerade mal einskommafünf Tage ist mein Urlaub nun alt und ich habe schon so viele Dinge getan, die man nur im Urlaub tun kann. Als da wären (bereits angereichert um Tätigkeiten der nächsten Tage):
- Lange schlafen (ok - Standard)
- Von zwölf bis vierzehn Uhr frühstücken (während ich diesen Post schreibe…:)
- Von vierzehn bis sechzehn Uhr zu mittag essen (Plan)
- Montags in der City shoppen geh´n
- Mit den Zeugen Jehovas in der Berger Straße über die Apokalypse diskutieren (v.a. über den Zeitpunkt!)
- Beschwerdemail an Bahlsen schreiben mit dem Inhalt, dass mein Butterkeks nur 50 Ecken hatte.
- Mittags um eins beim Energieversorger anrufen und mit einem herzhaften “guten Morgen” grüßen
- Bis nachts um zwei mit einer (arbeitenden) Freundin telefonieren
- Um neun Uhr zum Rewe einkaufen gehen und seniore Damen in Gespräche über fettarmen Käse verwickeln
- Bei Freunden anrufen und fragen “was SIE denn gerade so tun”
- Die Frankfurter Rundschau einmal komplett durchkorrigieren, wieder einscannen und an den Herausgeber schicken mit dem Hinweis: “dass ich erst dann über die Verlängerung meines Probeabos nachdenke, wenn die Fehlerquote auf unter 0,5 pro Seite fällt”.
- Am späten Vormittag in die Badewanne legen
- Entschuldigungsmail an Bahlsen schreiben mit dem Inhalt, dass man “aus Versehen beim Aldikeks nachgezählt hätte” (…kannjamalpassieren)
- Über vier Stunden hinweg eine Call-In-Sendung auf neun live verfolgen.
- Bei der Bank einen Termin vereinbaren und auf die Nachfrage nach der teminlichen Präferenz mit einem “ach, ich kann eigentlich immer” antworten
Ich kann mir nicht helfen: Ich freu mich auf die nächsten fünf Wochen. Und ihr? Um Input für weitere Tätigkeiten wird gebeten!