Escher on Speed
Etwas lädiert vom vorangehenden Abend (”traditionelles” Vaddertagstreffen der Nichtväter) sind wir (d.h. er, er, er und ich) heute vormittag in die Schirner-Kunsthalle aufgebrochen, um die dort noch bis Sonntag (20.05.) gezeigte “Op-Art”-Ausstellung zu geniessen.
Trivialisierend zusammengefasst zielt die OP-Art auf die Verarschung von Auge und Gehirn und ist dabei halb Kunst, halb Wissenschaft. In teils großformatigen Installationen werden die schönsten optischen Täuschungen hervorgezaubert. Mit Sicherheit bereits im “Normalzustand” hinreichend verwirrend. Bei lediglich knapp 4 Stunden Schlaf und mindestens einem “Anflug” von einem Kater allerdings war das Erlebnis teilweise vergleichbar mit 3 Stunden Karusellfahren nach einer chirurgischen Magenverkleinerung. Will gar nicht daran denken, was gewesen wäre, wenn gestern “Lange Nacht der Museen” gewesen wäre…
So oder so: Eine äußerst ansprechende Ausstellung, verblüffend sowie voller optischer Effekte und Überraschungen. Jedem, der bis Sonntag noch die Chance hat, vorbeizuschauen, sei ein Besuch hiermit an´s Herz gelegt. Und ein Tipp zum Schluss: Vorher keine harten Drogen ;-)